Gleitschirmfliegen, inzwischen als eigenständiger Pilot

Gleitschirmfliegen, inzwischen als eigenständiger Pilot

Ich habe Euch ja vor einiger Zeit davon berichtet das es ein neues Hobby in meinem Leben gibt. Das Gleitschirmfliegen. Damals war ich mitten in der Ausbildung. Das hat sich inzwischen geändert.

Das Ende der Ausbildung

Seit dem der Schnee sich aus den Berge zurückgezogen hatte habe ich viel Zeit und Energie in die Flugausbildung gesteckt. Ich habe jeden möglichen Termin wahrgenommen um endlich die erforderlichen Flüge zu schaffen. Dabei hatte ich natürlich nicht immer Glück mit dem Wetter und bin sogar zu einer anderen Flugschule gegangen um endlich die Prüfung fliegen zu können.
Dann endlich war es soweit, ich hatte alle erforderlichen Flüge, das Wetter passte einigermaßen und ein Prüfer war anwesend. So fuhr ich an einem Freitag Morgen nach Aschau um meine Ausbildung abzuschließen. Zu diesem Zeitpunkt hoffte ich noch sehr an der Kampenwand fliegen zu können. Doch leider wurde daraus nichts, ich musste meine Prüfung in Anger fliegen. Dieses Gebiet mag ich nicht so sehr, außerdem ist die Höhe hier nicht groß genug um in einem Flug vernünftig zu zeigen das ich es kann. Doch es half nichts. Entweder hier die Prüfung fliegen, oder noch länger warten. So ging es an den Start, ich flog das erste mal und zeigte meine ersten Übungen. Dann nichts wie hoch und ab zum zweiten Flug. Nach der Zweiten Landung gratulierte mir der Prüfer, ich konnte es noch gar nicht wirklich fassen, aber ich hatte bestanden.

Endlich eigenständig fliegen

Nachdem ich die Prüfung bestanden hatte hieß es jedoch erst einmal am Boden bleiben. Ich musste warten bis mein Schein da war. Da mir dies sehr schwer fiel entschloss ich mich mit dem B-Schein zu beginnen und somit wieder im Rahmen der Ausbildung fliegen zu dürfen. Dies schadete natürlich nicht. Es gab noch einige Flugübungen und auch erste Thermik Flüge. Dann endlich war der Schein da und ich konnte selber fliegen wann und wo ich will. Das wurde sofort genutzt und ich erkundete neue Fluggebiete. Inzwischen ging es auch nicht immer mit der Bahn auf den Berg, immer wieder schleppte ich den großen und nicht gerade leichten Rucksack mit dem Fluggerät nach oben und gleitete wieder runter. Mit jedem Flug fühlte ich mich dabei wohler in der Luft und inzwischen genieße ich es Höhe zu machen und den Flug zu verlängern. Es ist einfach ein geniales Gefühl frei wie ein Vogel in der Luft zu schweben und die Landschaft aus dieser Perspektive zu sehen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.